Pickel durch falsche Pflege? 5 komedogene Stoffe, die du kennen solltest!

Hautunreinheiten wie Pickel und Mitesser sind mehr als lästig, kommen aber auch nicht aus dem Nichts. Ein Faktor, der bei entsprechender Veranlagung ihre Entstehung begünstigen kann, sind sogenannte komedogene Stoffe, die leider häufig in Kosmetik enthalten sind. Gerade bei zu Unreinheiten neigender Haut können sie leicht die Poren verstopfen und dadurch zu Mitessern führen, die sich nicht selten zu ausgewachsenen Pickeln entwickeln. So können Komedogene deine Bemühungen um ein reines und klares Hautbild ganz hinterhältig zunichtemachen.

Damit dir das nicht passiert, haben wir hier die häufigsten Übeltäter zusammengestellt.

Zu den komedogenen Inhaltsstoffen zählen beispielsweise Fettalkohole wie Cetearyl Alkohol oder Cetyl Alkohol. Diese werden in Kosmetik als Co-Emulgatoren eingesetzt, und geben einer Creme Konsistenz. Eine zweite problematische Gruppe sind Polyethylenglykole, kurz PEG‘s und deren Derivate (vom Ursprungsstoff abgeleitet). In konventioneller Kosmetik kommen diese als billige Emulgatoren (verbinden Fett und Wasser) und Tenside (waschaktive Substanzen in Duschgelen oder Shampoos) zum Einsatz.

In unserem Artikel fokussieren wir uns allerdings auf Fette und Öle als komedogene Stoffe, da diese sehr oft Probleme bereiten.

 

Hier kommen also unsere TOP 5 der komedogen wirkenden Inhaltsstoffe:

 

#1 Mineralöle

Auch, wenn die Verwendung von Mineralölen in Kosmetika auf den ersten Blick komisch erscheint (immerhin bestehen sie ebenso aus Erdöl wie beispielsweise Benzin oder Diesel), stehen sie bei vielen Produkten mit auf der Zutatenliste. Das liegt daran, dass sie sehr günstig sind lange nicht ranzig werden. Ihre Nachteile wiegen in unseren Augen aber viel schwerer, denn sie können nicht nur die Hautporen verstopfen, sondern auch noch weitere Schadstoffe wie potentiell krebserregende Substanzen enthalten können. Außerdem sind nicht in der Lage, wichtige Wirkstoffe in die tieferen Hautschichten zu transportieren. Das Fiese ist, dass Mineralöle unter ganz verschiedenen Namen auftreten können, zum Beispiel als Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Silikone oder Vaseline. Ausführliche Listen mit allen Bezeichnungen findest du im Internet.

In zertifizierter Naturkosmetik dürfen im Gegensatz zu konventionellen Produkten keinerlei Mineralöle verwendet werden. Bist du damit deshalb automatisch auf der sicheren Seite?

Leider nicht. Zwar sind natürliche Zutaten wie hochwertige Pflanzenöle für die Gesundheit und die Haut generell besser, dennoch gibt es auch hier Inhaltsstoffe, die unter Umständen ebenfalls komedogen wirken können. Ob eine Zutat eine komedogene Wirkung entfaltet, hängt auch ganz besonders vom jeweiligen Hauttyp ab. So können zum Beispiel Öle, die bei fettiger Haut leicht Mitesser hervorrufen können, sich mitunter sehr gut für die Pflege von zu Trockenheit neigender Haut eignen, für die die nicht-komedogene Varianten teilweise zu leicht sein können.

Wenn du anfällig für Mitesser und Pickel bist, bist du gut beraten, auf natürliche Pflegeprodukte zu verzichten, in denen ein oder mehrere der nachfolgenden vier am häufigsten verwendeten pflanzlichen Öle enthalten sind. Von der puren Anwendung des Öls ganz zu schweigen (Hier haben wir letztes über Ölpflege geschrieben). Einen Bogen machen solltest du daher um:

#2 Weizenkeimöl

Obwohl das dunkelgelbe bis orangefarbene Öl wertvoll und teuer in der Herstellung ist (aus mehr als einer Tonne Weizen kann lediglich ein Liter gewonnen werden), ist es eines der am stärksten komedogen wirkenden Pflanzenöle. Da es dennoch reich an Vitamin E und wertvollen ungesättigten Fettsäuren ist, sollte es statt in deine Gesichtscreme besser den Weg auf deinen Teller finden und so deiner Haut damit von innen heraus etwas Gutes tun.

#3 Kakaobutter

Schokolade macht glücklich, das ist klar. Weniger bekannt ist aber, dass die ebenfalls aus der Kakaobohne gewonnene Kakaobutter keine gute Wahl ist, wenn du öfter mit Hautunreinheiten zu kämpfen hast. Da das helle Pflanzenfett aber oft mit verwöhnender Pflege in Verbindung gebracht wird, findet es sich nicht selten auch in Kosmetik wieder. Gehörst du zu den Kandidaten für Mitesser und Pickel, dann gönnst du dir besser ab und an ein Stückchen leckerer Schokolade für die Seele und überlässt die Pflege deiner Haut weniger kritischen Inhaltsstoffen.

#4 Kokosöl

In den letzten Jahren hat das fast weiße Öl aus der Kokosnuss bei gesundheitsbewussten Menschen einen echten Boom erlebt. Auch wenn es mitunter auch zur Hautpflege verwendet wird, solltest du doch sehr vorsichtig damit sein, da es bei entsprechender Veranlagung schnell komedogen wirken kann. Als sparsam dosierte und duftende Pflege für spröde Haarspitzen leistet es aber durchaus gute Dienste.

#5 Lanolin

Lanolin und der ebenfalls in Kosmetika verwendete Wollwachsalkohol stammen beide aus dem natürlichen Wollfett von Schafen. Es kann trockene Haut unterstützen und von Tieren aus ökologischer Haltung gewonnen werden, weshalb es gerne in der Naturkosmetik verwendet wird. (Das entspricht nicht unserer Haltung – Wir verzichten auf jegliche tierische Inhaltsstoffe!) Dennoch kann es durch seine potentiell komedogene Wirkung auch unschöne Mitesser hervorrufen. Außerdem lehnen immer mehr Menschen die Haltung von Tieren für ihre Zwecke als unethisch ab. Darum bietet es sich an, bei Pflegeprodukten, die möglichst viele Menschen verwenden können, auf das Wollwachs zu verzichten und eine der vielen gut verträglichen pflanzlichen Alternativen zu verwenden.

 

Pure Pflege für klare Haut

Weil wir wissen, wie wichtig reine und gepflegte Haut, mit einem natürlichen, sanften Strahlen für das Wohlbefinden ist, geben wir unser Bestes, dass sich dieser Traum für dich auch dann erfüllt, wenn du bis jetzt öfter mit Hautproblemen zu kämpfen hattest. Wir wollen, dass du unsere Kosmetik bedenkenlos verwenden kannst, vor allem wenn du sensible Haut, trockene oder zu Unreinheiten neigende Haut hast. Natürlich ist es eine individuelle Sache, ob ein Pflegeprodukt bei dir Pickel verursacht oder nicht. Bei uns kommen jedenfalls Zutaten bzw. pflanzliche Öle zum Einsatz, die erfahrungsgemäß nicht oder kaum komedogen wirken. Ausprobieren lohnt sich!