Hautprobleme – was du sofort dagegen tun kannst

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, was es mit unserem größten Organ auf sich hat, warum Hautprobleme auftreten und was du sofort tun kannst, um deine Haut zurück ins Gleichgewicht zu bringen.

Wie entstehen Hautprobleme – das mag deine Haut gar nicht

Unsere Haut ist ein wundervolles komplexes Organ, das uns mit vielerlei Mechanismen von der Außenwelt abgrenzt und uns tagtäglich vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Gleichzeitig ist sie auch die Kontaktfläche zu unserer Umgebung und reagiert äußerst sensibel auf Reize wie Berührung, Licht und Temperatur. Normalerweise erledigt sie diese Aufgaben reibungslos, doch durch verschiedene Ursachen kann es zu Störungen im Hautstoffwechsel kommen, die wir dann als Hautprobleme wie z. B. Pickel, Unreinheiten oder Schuppen wahrnehmen. Dazu zählen zB

  • falsche oder zu viele Pflegeprodukte
  • künstliche Duftstoffe
  • einseitige, vitalstoffarme und zuckerreiche Ernährung
  • zu wenig Schlaf
  • Stress
  • die Verschmutzung der Luft
  • ein hormonelles Ungleichgewicht
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Heizungsluft

Eine gesunde Haut kann diese Herausforderungen meist problemlos bewältigen, kommen aber auf einmal zu viele Faktoren zusammen, dann zeigt sich das bei entsprechender Veranlagung meist auch an Hautproblemen bzw. am Hautbild. Doch dem kannst du ganz leicht vorbeugen.

Wahre Schönheit ist Gesundheit

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, was schöne Haut ausmacht? Je nach Kultur wird eine helle oder dunkle Hautfarbe als Ideal angesehen, diese allein kann also nicht das Hauptmerkmal sein. Überall gilt jedoch ein glattes, ebenmäßiges, samtiges Hautbild mit kleinen Poren und einer gesunden Durchblutung als attraktiv. Das setzt voraus, dass alle Prozesse im Stoffwechsel der Haut ungestört ablaufen können, denn dann besitzt dieses erstaunliche Organ über enorme Selbstheilungskräfte und kann sich perfekt selbst im Lot halten. Kurz gesagt: Schönheit ist Gesundheit. Und die braucht keinen Schnickschnack.

Hautprobleme

Wir haben jetzt also festgestellt, dass es verschiedene Faktoren gibt, die unsere Haut negativ beeinflussen. Außerdem wissen wir, dass schöne Haut immer auch gesunde Haut bedeutet und es ist wichtig, diese in ihren Aufgaben zu unterstützen. Nachfolgend geben wir dir Tipps an die Hand, was du gleich jetzt tun kannst, um deiner Haut wieder in ihr Gleichgewicht zu verhelfen.

Was du sofort gegen Hautprobleme tun kannst!

 

1. Trinke ausreichend Wasser

Unsere Haut wird maßgeblich von innen mit Feuchtigkeit versorgt und jede Hautzelle braucht genügend Flüssigkeit, um ihren Stoffwechsel sauber zu erledigen und die Abfallprodukte reibungslos abzutransportieren.
Du brauchst keine künstlichen, mit Vitaminen angereicherten Softdrinks, denn gerade reines Wasser als unser ursprünglichstes Getränk, eventuell mit einem Spritzer frischem Saft, ist der effektivste Befeuchter für deinen ganzen Organismus und damit auch für deine Hautzellen. Versuche also, jeden Tag etwa 2 Liter frisches Wasser zu trinken und du wirst spüren, wie deine Haut praller und elastischer wird.

2. Iss vielfältig und clean

Dein gesamter Körper und damit auch deine Haut sind auf die Nährstoffe angewiesen, die du dir von außen zuführst. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Eiweiße und Fette, alle spielen tragende Rollen im Hautstoffwechsel und sind durch nichts zu ersetzen. Achte auf eine frische, vollwertige Ernährung, ohne übermäßige Mengen an raffiniertem Zucker und Salz sowie gehärteten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen. Gerade Obst und Gemüse haben sich als hoch potente Instrumente für ein schönes Hautbild bewiesen, denn sie sind voll von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen wie natürlichen Farb- und Aromastoffen, die unter anderem als kraftvolle Antioxidantien die im Stoffwechsel und durch Stress entstehenden freien Radikale abfangen. Diese können damit deiner Haut keinen Schaden mehr zufügen, was den Alterungsprozess erheblich verzögern kann. Viele dieser wertvollen Substanzen verlieren ihre Wirkung durch den Einfluss von Licht, Luft und Hitze, je frischer und unverarbeiteter deine Lebensmittel sind, desto mehr nützen sie also auch gegen Hautprobleme.

3. Zzzzzz…..

Wenn wir schlafen, findet der Großteil der Reparaturprozesse im Körper und damit auch in der Haut statt. Alte, verbrauchte Zellen werden durch neue ersetzt und kleine Verletzungen ausgeheilt. Da die oberste Hautschicht in der Zeit zwischen 21 und 23 Uhr am aufnahmefähigsten ist, ist die am Abend angewandte Pflege besonders effektiv. Die aufgetragenen Wirkstoffe ziehen tief in die Haut ein, darum ist es besonders wichtig, nur naturreine Substanzen und keine schädlichen chemischen Stoffe zu verwenden. Damit nicht auch Schmutz und alles, was wir im Laufe des Tages auf unsere Haut bekommen, mit in den Hautstoffwechsel einbezogen wird, ist eine sanfte und gründliche Reinigung bevor du zu Bett gehst besonders wichtig.

Damit die Reparaturprozesse ungestört ablaufen können ist ausreichend Nachtruhe zusammen mit einer guten Pflegeroutine also unverzichtbar. Und was Großmutter schon wusste, gilt auch heute noch: der Schlaf vor Mitternacht hat den größten Erholungswert und verdient den Namen Schönheitsschlaf tatsächlich.

4. Beweg dich

Die Nahrung stellt uns die lebensnotwendigen Stoffe zur Verfügung, das Blut- und Lymphsystem sind es aber, die diese dann auch zu den Zellen transportieren. Und was bringt beide besser in Schwung als regelmäßige Bewegung? Egal ob ein entspannter Spaziergang oder ein herausfordernder Fitnesskurs, jede körperliche Aktivität unterstützt Blut und Lymphe bei ihrer Arbeit und sorgt so dafür, dass zum einen alle nötigen Stoffe zu den Hautzellen gelangen, andererseits aber auch überschüssige Stoffwechselprodukte zügig abtransportiert werden, sodass diese sich nicht als Unreinheiten festsetzen können. Hautprobleme können also auch durch Bewegung Verbesserung erfahren. Zudem tankst du nebenbei eine gehörige Portion Sauerstoff und gute Laune, die deine Haut rosig strahlen lassen.

5. Schenke deinen Emotionen Aufmerksamkeit

Unsere Gefühle spielen eine große Rolle für unsere Gesundheit und damit auch für das Aussehen unserer Haut, nicht umsonst gilt das Sprichwort: Die Haut ist der Spiegel unserer Seele.
Negative Empfindungen verursachen immer auch die Ausschüttung von Stresshormonen. Sind diese im Überschuss im Organismus vorhanden, dann entstehen viele freie Radikale, aggressive Sauerstoffmoleküle, die die Körperzellen schädigen und deren Alterung vorantreiben können. Wenn wir also lernen, mit unseren Emotionen auf eine positive Art und Weise umzugehen und einen ausgeglichenen und entspannten Lebensstil anstreben, dann freut sich auch unser größtes Sinnesorgan. Dazu gehört es auch, einmal alle fünfe gerade sein zu lassen und sich selbst einen Spaziergang, einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch oder einen Abend mit der besten Freundin zu gönnen.

6. Finde deine optimale Pflegeroutine

Last but not least: Das A und O und eine der besten Möglichkeiten, deiner Haut gutes zu tun ist eine auf deinen Hauttyp abgestimmte Pflegeroutine. Die passende Hautpflege fördert die Gesundheit der Haut und ein gutes Pflegeprodukt wird diese mit gezielten Impulsen unterstützen. Dazu bedarf es nur einiger weniger Wirkstoffe, denn je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe, desto geringer ist das Risiko für Hautprobleme wie Reizungen und Irritationen. Natürliche und unverfälschte Pflanzenstoffe sind so effektiv in ihrer Wirkung, dass gar nicht viele Zutaten nötig sind, um deiner Haut alles zu geben, was sie für optimale Schönheit braucht. Neben allgemeinen Empfehlungen wie deine Haut nur mit lauwarmen Wasser zu waschen, vorsichtiges Trockentupfen statt Reiben und eine tägliche sanfte Reinigung des Gesichts am Abend, ist es natürlich wichtig, ein Pflegeprodukt zu verwenden, dass deinem Hauttyp bzw deinem Hautzustand entspricht. Du wirst dann merken, wie sich deine Haut beruhigt und aufatmet. Was wir außerdem für essentiell halten ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit – vor allem bei sensibler und problematischer Haut. Sie wirkt praller, schuppige Stellen verschwinden und durch die gute Durchfeuchtung der Haut können die Talgdrüsen den Talg besser abtransportieren – Pickeln wird somit vorgebeugt.

Du siehst also, dass du gar keine komplizierten Mittel benötigst, um deiner Haut etwas Gutes zu tun und mit kleinen, bewussten Änderungen in deinem Alltag bereits eine Menge erreichen kannst um Hautprobleme zu vermeiden.

Denn wie so oft im Leben, sind die einfachsten Dinge oft die besten.