Sensible Haut – Q&A und DIE EINE Sache, die du auf keinen Fall tun solltest

Du leidest an sensibler Haut und versuchst schon monatelang, rote Flecken, trockene, juckende Hautstellen und endlich loszuwerden? Keine Sorge, das kannst du auch schaffen, es sind nur ein paar kleine, grundlegende Änderungen, die dich deinem Traum von samtweicher, gesunder Haut ein gutes Stück näherbringen. Bevor du erfährst, welche super effektiven und einfachen Hacks das sind, klären wir erst einmal die grundlegende Frage:

Was ist eigentlich sensible Haut?

Ganz wie beim Menschen sind sensible Hauttypen im Allgemeinen die, die schnell eingeschnappt reagieren: Auf Umwelteinflüsse wie Sonne, Wind, Abgase, Chemikalien, verschiedene Kosmetika, falsche Ernährung und Stress. Die Folgen sind unter anderem Spannungsgefühle, Rötungen, Brennen aber auch Pickelchen und trockene Stellen.

Kann sensible Haut jeden treffen?

Die Entstehung dieser Empfindlichkeit ist noch nicht vollends geklärt, sicher scheint nur, dass die natürliche Barrierefunktion der Haut beeinträchtigt ist. Oft spielen hier die Gene oder Allergien eine große Rolle. Manche Menschen bekommen erst im Alter besonders empfindsame (Gesichts)Haut, da dann die Versorgung mit dem hauteigenen, pflegenden Talg zurückgeht und es damit schneller zu trockenen und empfindlichen Stellen kommt. Wenn du lange schädlichen Einflüssen wie hautreizender Kosmetik oder bestimmten Chemikalien ausgesetzt bist, dich schlecht ernährst, rauchst, viel Stress und wenig Schlaf hast oder von Hauterkrankungen wie Rosazea oder Psoriasis betroffen bist, kann die Haut auf Dauer ebenfalls sehr sensibel werden.
Auch, wenn die Ursachen vielfältig sind, kannst du dich, wenn du schon weißt, dass deine Haut ein Sensibelchen ist, fragen:

Begehst du diese Haut-Sünden?

Brandstifter Nr. 1: Wenig Wasser, falsche Ernährung und Schlafmangel

Unsere Haut möchte von außen und von innen nur die beste Pflege erhalten und reagiert früher oder später auf falsche Behandlung. Als Faustregel gilt: Alles, was deiner Gesundheit guttut, kommt auch deiner Haut zugute. Das Paradebeispiel sind hier genügend Nacht(!)Schlaf und eine vernünftige Menge klares Wasser, innerlich und äußerlich, versteht sich. Gerade das Trinken wird leider häufig vernachlässigt, dabei ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit maßgeblich davon abhängig, ob der Körper auch genug Nachschub bekommt. Also trinken nicht vergessen, am besten stilles Wasser, verdünnte Säfte und ungesüßte Kräutertees. Alkohol und Kaffee sollten eine Ausnahme bleiben, denn sie entziehen dem Körper und damit auch der Haut wertvolle Feuchtigkeit. Auch, was sonst noch so in deinen Mund wandert, kann deine Haut reizen: Verzichte lieber auf potentielle Brandstifter wie scharfe Speisen oder Lebensmittel, auf die du allergisch bist. Häufige Auslöser sind hier unter anderem raffinierter Zucker, Weizen und minderwertige Speiseöle und -fette, wie sie häufig in herkömmlichen Süßigkeiten oder in Fast Food verwendet werden. Diese also lieber in Maßen statt in Massen essen.


Ein weiterer Brandstifter bei sensibler Haut ist so weit verbreitet, dass er etwas mehr Platz braucht und zwar:

Brandstifter Nr. 2.: Wenn Kosmetik mehr schadet als nützt – Welche Pflege für sensible Haut?

Je mehr verschiedene Inhaltsstoffe, desto mehr profitiert die Haut davon. Klingt logisch, oder?
Leider ist das meist nicht der Fall, gerade sensible Hauttypen reagieren schnell sehr beleidigt, wenn der Zutatenmix, mit dem sie behandelt wird, zu groß ist. Zum einen steigt bei einer langen Liste an Inhaltsstoffen die Gefahr, dass einer oder mehrere darunter sind, die Probleme bereiten, zum anderen können dann auch eher Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Bestandteilen auftreten. Diese können dann bei besonders feinfühligen Personen unangenehme Hautreaktionen auslösen.
Gute, hochwertige Kosmetik soll unsere Haut schützen und ihre natürlichen Funktionen stärken, wenn du zu aggressive Produkte verwendest, dann erreichst du aber leider oft das Gegenteil davon. Auch einige Gesichtsmasken können potentiell kritische Stoffe enthalten oder wie im Falle von Peel-Off-Masken deine Haut auf mechanischem Wege irritieren. Achte also darauf, z. B. konzentrierte Waschlotionen, die starke Tenside enthalten, Peelings mit scharfkantigen Partikeln oder Cremes mit synthetischen Duftstoffen zu vermeiden und greife besser zu milden Pflege- und Reinigungsprodukten, die mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen auskommen.

Das Allerschlimmste bei sensibler Haut: Nichtstun

Die allergrößte Sünde bei sensibler Haut ist, gar nichts zu tun. Warum das? Sollte man sie nicht einfach in Ruhe lassen? Ganz im Gegenteil: Sensible Haut kann auf die verschiedensten Auslöser reagieren und je besser du dich um sie kümmerst und ihr wie beschrieben in Sachen Pflege, Ernährung und Lebensstil entgegenkommst, desto eher wird sie dir das mit erheblich weniger Irritationen danken. Sei also gut zu deiner Haut, du wirst die positiven Effekte schnell spüren.

Sensible Haut hat auch Vorteile

Auch, wenn dich deine empfindliche Haut sicher immer wieder ein wenig ärgert, so bietet sie dir doch auch einen entscheidenden Bonus: Dadurch, dass du viel bewusster auf deine Ernährung, deinen Lebensstil und auf hochwertige Kosmetik achten musst, triffst du oftmals besonders gesunde Entscheidungen, die dann nicht nur deiner Haut, sondern auch deinem gesamten Körper zugute kommen. Merkst du dir nur die wichtigsten Punkte, dann muss dir deine sensible Haut gar keine großen Probleme bereiten und du kannst deinen Alltag ganz unbeschwert bestreiten.

Hautprobleme – was du sofort dagegen tun kannst

Heute beschäftigen wir uns mit der Frage, was es mit unserem größten Organ auf sich hat, warum Hautprobleme auftreten und was du sofort tun kannst, um deine Haut zurück ins Gleichgewicht zu bringen.

Wie entstehen Hautprobleme – das mag deine Haut gar nicht

Unsere Haut ist ein wundervolles komplexes Organ, das uns mit vielerlei Mechanismen von der Außenwelt abgrenzt und uns tagtäglich vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt. Gleichzeitig ist sie auch die Kontaktfläche zu unserer Umgebung und reagiert äußerst sensibel auf Reize wie Berührung, Licht und Temperatur. Normalerweise erledigt sie diese Aufgaben reibungslos, doch durch verschiedene Ursachen kann es zu Störungen im Hautstoffwechsel kommen, die wir dann als Hautprobleme wie z. B. Pickel, Unreinheiten oder Schuppen wahrnehmen. Dazu zählen zB

  • falsche oder zu viele Pflegeprodukte
  • künstliche Duftstoffe
  • einseitige, vitalstoffarme und zuckerreiche Ernährung
  • zu wenig Schlaf
  • Stress
  • die Verschmutzung der Luft
  • ein hormonelles Ungleichgewicht
  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Heizungsluft

Eine gesunde Haut kann diese Herausforderungen meist problemlos bewältigen, kommen aber auf einmal zu viele Faktoren zusammen, dann zeigt sich das bei entsprechender Veranlagung meist auch an Hautproblemen bzw. am Hautbild. Doch dem kannst du ganz leicht vorbeugen.

Wahre Schönheit ist Gesundheit

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, was schöne Haut ausmacht? Je nach Kultur wird eine helle oder dunkle Hautfarbe als Ideal angesehen, diese allein kann also nicht das Hauptmerkmal sein. Überall gilt jedoch ein glattes, ebenmäßiges, samtiges Hautbild mit kleinen Poren und einer gesunden Durchblutung als attraktiv. Das setzt voraus, dass alle Prozesse im Stoffwechsel der Haut ungestört ablaufen können, denn dann besitzt dieses erstaunliche Organ über enorme Selbstheilungskräfte und kann sich perfekt selbst im Lot halten. Kurz gesagt: Schönheit ist Gesundheit. Und die braucht keinen Schnickschnack.

Hautprobleme

Wir haben jetzt also festgestellt, dass es verschiedene Faktoren gibt, die unsere Haut negativ beeinflussen. Außerdem wissen wir, dass schöne Haut immer auch gesunde Haut bedeutet und es ist wichtig, diese in ihren Aufgaben zu unterstützen. Nachfolgend geben wir dir Tipps an die Hand, was du gleich jetzt tun kannst, um deiner Haut wieder in ihr Gleichgewicht zu verhelfen.

Was du sofort gegen Hautprobleme tun kannst!

 

1. Trinke ausreichend Wasser

Unsere Haut wird maßgeblich von innen mit Feuchtigkeit versorgt und jede Hautzelle braucht genügend Flüssigkeit, um ihren Stoffwechsel sauber zu erledigen und die Abfallprodukte reibungslos abzutransportieren.
Du brauchst keine künstlichen, mit Vitaminen angereicherten Softdrinks, denn gerade reines Wasser als unser ursprünglichstes Getränk, eventuell mit einem Spritzer frischem Saft, ist der effektivste Befeuchter für deinen ganzen Organismus und damit auch für deine Hautzellen. Versuche also, jeden Tag etwa 2 Liter frisches Wasser zu trinken und du wirst spüren, wie deine Haut praller und elastischer wird.

2. Iss vielfältig und clean

Dein gesamter Körper und damit auch deine Haut sind auf die Nährstoffe angewiesen, die du dir von außen zuführst. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Eiweiße und Fette, alle spielen tragende Rollen im Hautstoffwechsel und sind durch nichts zu ersetzen. Achte auf eine frische, vollwertige Ernährung, ohne übermäßige Mengen an raffiniertem Zucker und Salz sowie gehärteten Fetten und künstlichen Zusatzstoffen. Gerade Obst und Gemüse haben sich als hoch potente Instrumente für ein schönes Hautbild bewiesen, denn sie sind voll von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen wie natürlichen Farb- und Aromastoffen, die unter anderem als kraftvolle Antioxidantien die im Stoffwechsel und durch Stress entstehenden freien Radikale abfangen. Diese können damit deiner Haut keinen Schaden mehr zufügen, was den Alterungsprozess erheblich verzögern kann. Viele dieser wertvollen Substanzen verlieren ihre Wirkung durch den Einfluss von Licht, Luft und Hitze, je frischer und unverarbeiteter deine Lebensmittel sind, desto mehr nützen sie also auch gegen Hautprobleme.

3. Zzzzzz…..

Wenn wir schlafen, findet der Großteil der Reparaturprozesse im Körper und damit auch in der Haut statt. Alte, verbrauchte Zellen werden durch neue ersetzt und kleine Verletzungen ausgeheilt. Da die oberste Hautschicht in der Zeit zwischen 21 und 23 Uhr am aufnahmefähigsten ist, ist die am Abend angewandte Pflege besonders effektiv. Die aufgetragenen Wirkstoffe ziehen tief in die Haut ein, darum ist es besonders wichtig, nur naturreine Substanzen und keine schädlichen chemischen Stoffe zu verwenden. Damit nicht auch Schmutz und alles, was wir im Laufe des Tages auf unsere Haut bekommen, mit in den Hautstoffwechsel einbezogen wird, ist eine sanfte und gründliche Reinigung bevor du zu Bett gehst besonders wichtig.

Damit die Reparaturprozesse ungestört ablaufen können ist ausreichend Nachtruhe zusammen mit einer guten Pflegeroutine also unverzichtbar. Und was Großmutter schon wusste, gilt auch heute noch: der Schlaf vor Mitternacht hat den größten Erholungswert und verdient den Namen Schönheitsschlaf tatsächlich.

4. Beweg dich

Die Nahrung stellt uns die lebensnotwendigen Stoffe zur Verfügung, das Blut- und Lymphsystem sind es aber, die diese dann auch zu den Zellen transportieren. Und was bringt beide besser in Schwung als regelmäßige Bewegung? Egal ob ein entspannter Spaziergang oder ein herausfordernder Fitnesskurs, jede körperliche Aktivität unterstützt Blut und Lymphe bei ihrer Arbeit und sorgt so dafür, dass zum einen alle nötigen Stoffe zu den Hautzellen gelangen, andererseits aber auch überschüssige Stoffwechselprodukte zügig abtransportiert werden, sodass diese sich nicht als Unreinheiten festsetzen können. Hautprobleme können also auch durch Bewegung Verbesserung erfahren. Zudem tankst du nebenbei eine gehörige Portion Sauerstoff und gute Laune, die deine Haut rosig strahlen lassen.

5. Schenke deinen Emotionen Aufmerksamkeit

Unsere Gefühle spielen eine große Rolle für unsere Gesundheit und damit auch für das Aussehen unserer Haut, nicht umsonst gilt das Sprichwort: Die Haut ist der Spiegel unserer Seele.
Negative Empfindungen verursachen immer auch die Ausschüttung von Stresshormonen. Sind diese im Überschuss im Organismus vorhanden, dann entstehen viele freie Radikale, aggressive Sauerstoffmoleküle, die die Körperzellen schädigen und deren Alterung vorantreiben können. Wenn wir also lernen, mit unseren Emotionen auf eine positive Art und Weise umzugehen und einen ausgeglichenen und entspannten Lebensstil anstreben, dann freut sich auch unser größtes Sinnesorgan. Dazu gehört es auch, einmal alle fünfe gerade sein zu lassen und sich selbst einen Spaziergang, einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch oder einen Abend mit der besten Freundin zu gönnen.

6. Finde deine optimale Pflegeroutine

Last but not least: Das A und O und eine der besten Möglichkeiten, deiner Haut gutes zu tun ist eine auf deinen Hauttyp abgestimmte Pflegeroutine. Die passende Hautpflege fördert die Gesundheit der Haut und ein gutes Pflegeprodukt wird diese mit gezielten Impulsen unterstützen. Dazu bedarf es nur einiger weniger Wirkstoffe, denn je kürzer die Liste der Inhaltsstoffe, desto geringer ist das Risiko für Hautprobleme wie Reizungen und Irritationen. Natürliche und unverfälschte Pflanzenstoffe sind so effektiv in ihrer Wirkung, dass gar nicht viele Zutaten nötig sind, um deiner Haut alles zu geben, was sie für optimale Schönheit braucht. Neben allgemeinen Empfehlungen wie deine Haut nur mit lauwarmen Wasser zu waschen, vorsichtiges Trockentupfen statt Reiben und eine tägliche sanfte Reinigung des Gesichts am Abend, ist es natürlich wichtig, ein Pflegeprodukt zu verwenden, dass deinem Hauttyp bzw deinem Hautzustand entspricht. Du wirst dann merken, wie sich deine Haut beruhigt und aufatmet. Was wir außerdem für essentiell halten ist die Versorgung der Haut mit Feuchtigkeit – vor allem bei sensibler und problematischer Haut. Sie wirkt praller, schuppige Stellen verschwinden und durch die gute Durchfeuchtung der Haut können die Talgdrüsen den Talg besser abtransportieren – Pickeln wird somit vorgebeugt.

Du siehst also, dass du gar keine komplizierten Mittel benötigst, um deiner Haut etwas Gutes zu tun und mit kleinen, bewussten Änderungen in deinem Alltag bereits eine Menge erreichen kannst um Hautprobleme zu vermeiden.

Denn wie so oft im Leben, sind die einfachsten Dinge oft die besten.

Trocknet Öl die Haut aus?

Heute widmen wir uns der spannenden Frage, wie eine Hautpflege aus reinen Ölen funktionieren kann. Ob es funktionieren kann. Und wenn ja, wie. Hier scheiden sich bekanntlich ja die Geister.

Es gibt immer wieder Konzepte, die eine wasserfreie, also rein Öl-basierte Pflege, hypen. Es kommen (logischerweise) viel weniger Inhaltsstoffe auf die Haut und man kommt ewig mit einem Öl aus. Allerdings gibt es auch viele Gegenstimmen. Warum das so ist und was die VOR- und NACHTEILE einer Ölpflege sind, werde ich euch in den folgenden Abschnitten erklären.

Zuerst einmal beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichen Techniken.

Prinzipiell lassen sich drei verschiedene Varianten der Ölpflege ausmachen: Reinigung mit Öl, Pflege mit Wasser bzw. Hydrolaten und Öl und zuletzt pures Öl auf trockener Haut. Nachstehend erkläre ich euch die Möglichkeiten.

1) Reinigen mit Öl – die Oil Cleansing Method

Die Theorie hinter dieser Methode besagt, dass durch die Verwendung herkömmlicher Reinigungsprodukte (zum Beispiel durch Einsatz von Tensiden oder zu viel Alkohol) das Fett aus der oberen Hautschicht gelöst wird. Das führt dazu, dass die Haut zu Trockenheit neigt, anfälliger für Bakterien ist und immer mehr Fett nachproduziert wird. Auch fettige oder unreine Haut soll deshalb von dieser Pflege profitieren, da durch das Belassen des Fettes in der Haut diese nicht gereizt wird und auch nicht mehr Fett erzeugen muss.

Für jeden Hauttypen werden entsprechende Öle ausgewählt, als Basisöl wird oft Rizinusöl angeführt. Und das ganze funktioniert so: man gibt eine kleine Menge Öl in die Handflächen und trägt dieses anschließend auf die Gesichtshaut auf. Das Öl wird nun in kreisende Bewegungen einmassiert. Danach ein kleines Handtuch mit warmem Wasser befeuchten und das Öl abnehmen. Manchmal wird auch dazu geraten, das Handtuch einige Zeit lang auf dem Gesicht zu belassen, da sich so die Poren öffnen würden.

Das war’s auch schon. Kommen wir zum nächsten Punkt.

2) Pflege mit Wasser/Hydrolaten und Öl

Hier geht es um die Gesichtspflege. Bei dieser Methode wird das Gesicht mit Wasser oder -besser- Hydrolaten angefeuchtet, und eine geeignete Ölmischung (die auf den eigenen Hauttyp abgestimmt ist) in die Haut einmassiert. Durch das vorherige Befeuchten kann Wasser (sprich Feuchtigkeit!) in die Haut gelangen und wird dort durch das Öl gehalten.

Bei der Auswahl der Öle ist es wichtig, sich ein Basiswissen anzueignen, welches Öl für welchen Hauttyp geeignet ist und in welchem Verhältnis es mit anderen Ölen gemischt werden sollte. Viel Know-how darüber gibt es auf der Seite von Olionatura, wenn ihr hier klickt, werdet ihr direkt zu den Ölportraits weitergeleitet. Ihr könnt euch hier auch direkt darüber informieren, welche Öle wir einsetzen und was diese leisten.

So und nun zum letzten Punkt.

3) Pures Öl/Balsam auf trockener Haut

Hier wird ganz einfach das pure Öl (ebenfalls in einer dem Hauttyp entsprechenden Mischung) auf die trockene Haut aufgetragen. Im Gesicht oder auf dem ganzen Körper. That’s it.

 

Ihr wisst jetzt also Bescheid, welche Möglichkeiten es gibt, die Haut mit Öl zu reinigen oder zu pflegen. Jetzt möchten wir euch noch die PRO’S und CON’S dieser Art der Hautpflege vor Augen führen:

 

  • Wenn du mit einer Ölpflege gut klarkommst – kein Problem, bleib einfach dabei. Es bedeutet, dass deine Haut gut mit Feuchtigkeit und hauteigenen Emulgatoren ausgestattet ist. Gratulation!
  • Für überpflegte Haut oder Haut, die empfindlich auch Emulgatoren reagiert, kann eine Ölpflege ein Zeit lang eine gute Alternative sein.
  • Die Ölpflege wie in Punkt 2 geschrieben, wo davor Wasser oder Hydrolat verwendet wird, ist eine gute Möglichkeit. Hat aber auch seine Grenzen. Es muss nämlich vorausgesetzt werden, dass genügend hauteigene Emulgatoren vorhanden sind.
  • Für reife Haut ist diese Art der Pflege nicht geeignet, da die Haut mit den Jahren an Elastizität verliert und Feuchtigkeit nicht mehr in ausreichendem Maß produziert werden kann. (Wenn du mehr über die Funktionen unserer Haut erfahren möchtest – besuche uns doch auf Facebook oder Instagram, hier gibt es jeden Donnerstag einen Beitrag dazu; die Symbole zum Anklicken findest du ganz oben auf der Seite)
  • Fettige und unreine Haut braucht Feuchtigkeit, um die Aufgaben in der Hornhaut zu gewährleisten. Fehlt es an dieser, kann es zu Verhornungsstörungen und somit zu Unterlagerungen und Pickeln kommen.

Trocknet Öl die Haut aus?

DAS BEDEUTET:

Emulgatoren – wie in einer Creme oder Lotion – sorgen dafür, dass Fette und Wasser eine schützende Schicht auf der Haut bilden können. Das ist auch der Grund dafür, warum dieser Form der Pflege der Vorzug gegeben wird: sie unterstützt die Funktionen der Haut, Wirkstoffe können eingesetzt werden und sie ahmen die natürliche Zusammensetzung der Haut nach. Wichtig dafür sind immer sinnvoll konzipierte Rezepturen, die auf die unterschiedlichen Hauttypen abgestimmt sind.

GUT FÜR DIE HAUT – 3 Frühlingstipps

Der Frühling steht nun nicht mehr nur in den Startlöchern, nein er ist schon ganz im Erblühen. Der Duft von Veilchen in der Nase, grüne Knospen wo man auch hinschaut. Die Natur kriecht aus ihrem Winterschlaf – und unsere Haut auch. In unserem heutigen Blogpost geht darum, was jetzt gut für die Haut ist, was sie braucht und obendrauf gibt es noch 3 Frühlingstipps für strahlend schöne Haut.

Gut für die Haut – die Haut kommt immer mit

Egal was wir machen, unsere Haut ist immer dabei und ist ganz oft ein Spiegel unserer selbst. Was wir zu uns nehmen, auf unsere Haut lassen, was uns emotional bewegt, die Haut als größtes Organ unseres Körpers zeigt uns, ob alles in Ordnung ist, oder ob es Bedarf nach Veränderung gibt. Was gut für die Haut ist, ist auch gut für uns selbst als Ganzes. Wir bei MOY Naturkosmetik betrachten die Haut ganzheitlich, eine Trennung von Geist, Körper und Seele sehen wir als nicht möglich an.

Der Frühling als Neubeginn, das Alte hinter sich lassen, eine tiefgreifende Reinigung und Vorbereitung auf das Leben ist nicht nur für unsere Seele gut, sondern auch gut für die Haut. Im Winter hat unsere Haut viel über sich ergehen lassen müssen: stark wechselnde Temperaturen, Kälte, trockene Heizungsluft – das alles strapaziert das feine Gleichgewicht der Haut. Manche haben in der kalten Jahreszeit mit trockenen, schuppigen Hautstellen zu kämpfen gehabt, und hatten insgesamt das Gefühl, dass hautphysiologisch nicht alles im grünen Bereich ist.

Umso wichtiger ist es jetzt im Frühling, sich und der Haut Gutes zu tun.

 

Deshalb haben wir hier unsere Top 3 Frühlingstipps für gesunde und schöne Haut für euch:

 

  1. Genug trinken! Der Feuchtigkeitshaushalt der Haut lässt sich nicht nur über Cremes&Co beeinflussen, auch die Wasserzufuhr ist sehr wichtig, um die Haut zurück ins Gleichgewicht zu bringen. Stilles Wasser, Kräutertees und selbstgepresste Säfte sind jetzt genau das, was du in ausreichender Menge zu dir nehmen solltest. Trinke mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag, wobei der größte Anteil Wasser und Tee ausmachen sollte.
  2. Milde und gründliche Reinigung. Sorge dafür, dass du deine Haut ein Mal am Tag (wir empfehlen abends) gründlich reinigst und sie auf die kommende Pflege vorbereitest. Unsere milde Reinigungsmilch ist dafür das genau richtig. Sie enthält keine Tenside, die die Haut nur zusätzlich belasten. Dafür setzen wir auf eine leichte Textur, milde Reinigung und die Wirkkraft von Bio-Aprikosenkernöl, welches ganz sanft und gründlich reinigt. Tipp: Wasche die Reinigungsmilch mit lauwarmen Wasser ab und tupfe dein Gesicht vorsichtig mit einem weichen Handtuch trocken. Nicht schrubben, die sensible Gesichtshaut sollte mit Vorsicht behandelt werden. Auch allzu heißes Wasser ist nicht gut und kann die Haut irritieren oder austrocknen.
  3. Gib deiner Haut genug Feuchtigkeit! Im ersten Punkt haben wir ja schon angesprochen, dass ausreichendes Trinken sehr wichtig ist. Außerdem kannst du deiner Haut Gutes tun, wenn du ihr extra Feuchtigkeit zuführst. Bei uns findest du das in Form der exklusiven und puren Nachtpflege, dem Hydro-Serum. Es versorgt die Haut über Nacht mit Feuchtigkeit und wertvollen Nährstoffen und lässt sie aufatmen. Das leichte Serum macht die Haut glatt, gut genährt und strahlend schön.

    Hydro-Serum – Feuchtigkeitspflege mit Bio-Rosenblütenwasser

Mit unseren Frühlingstipps hast du eine gute Grundlage zur Hand, wie du dich und deine Haut gut auf die kommenden Monate vorbereitest.

Wir wünschen dir strahlend schöne Haut und pures Wohlgefühl!